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Netzwerk Gemeinwohl-Ökonomie Unternehmen
Berlin-Brandenburg e.V.
Ein erholsamer Sommer liegt hinter und ein spannender Herbst erwartet uns. Das Netzwerk startet schon im September mit spannenden Themen und viel Raum für Austausch und Kooperation. Afterwork in der BRILLENkammer, Lieferkettengesetzt, Nachhaltigkeits-frühstück und Unternehmenskonferenz sind nur einige Schlagworte der nächsten Monate. Neugierig und Lust gemeinsam mit anderen Unternehmen sich selbst und die Wirtschaft zu transformieren? Melden Sie sich gerne!

Unternehmenskonferenz 21.11.2023

Wir laden Sie herzlich zur zweiten Konferenz des Netzwerks Gemeinwohl-Ökonomie Berlin-Brandenburg e.V. ein. „Wirtschaft anders denken. Sozial, ökologisch und erfolgreich für Berlin-Brandenburg“ – so der Titel der Konferenz am 21.11.2023.

Auch hier präsentieren wir wieder wirkungsvolle Methoden und Formate der strategischen Unternehmensentwicklung für eine wirtschaftlich ganzheitliche, erfolgreiche Zukunft. Vertreter*innen von Unternehmen berichten wie Gemeinwohl-Ökonomie in der Praxis gelebt wird und welche positiven Auswirkungen damit erzielt werden.

In einem konstruktiven Austausch mit gemeinwohl- und zukunftsorientierten Unternehmen laden wir sie ein, über Resilientere Unternehmensbedingungen, Arbeitgeber*innen-Attraktivität und Suffiziensförderndes Marketing zu diskutieren und in den Lösungen zu kooperieren.

Mehr Infos auf unserer Website: https://gwu.network/konferenz2023/

Termine für Interessierte

27.09.2023 (10-12) Nachhaltigkeitsfrühstück Nr.5 (digital)

Die IT-Branche ist eine der “dreckigsten“ und intransparentesten, mit deren Produkten wir täglich arbeiten. Bei der Gewinnung wichtiger Rohstoffe werden Ökosysteme zerstört, die Herstellung erfolgt oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und lange Transportwege runden das Paket ab. Und trotzdem haben IT-Komponenten enorm kurze Lebenszyklen.

Unser Netzwerkmitglied integrate-it Netzwerke GmbH, ein Berliner IT-Systemhaus, hat viel Erfahrung bei der Umsetzung und den Herausforderungen, die mit nachhaltigeren Alternativen einhergehen, sowohl für die IT am Arbeitsplatz als auch im Rechenzentrum. Vor allem aber, wie man das Ganze auch innerhalb der Belegschafft attraktiv gestaltet und die Mitarbeitenden mitnimmt.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Erfahrungsbericht von Marc Wilhelmi von integrate-it und wie immer sind Sie herzlich eingeladen, Ihre Erfahrungen und Fragen in den Austausch mit einzubringen.

Eine Kooperation zwischen dem Unternehmerverband Brandenburg Berlin e. V. und dem Netzwerk Gemeinwohl-Ökonomie Unternehmen Berlin-Brandenburg e. V. durchgeführt von unserem Mitgliedsunternehmen ECB-Beratung GmbH (Mitglied in beiden Verbänden).

16.10.2023 (16:30-18) Netzwerk-Wissenstransfer: Was bedeutet das Lieferkettengesetz für Unternehmen (digital)

Das deutsche Lieferkettengesetz trat mit dem 1.1.2023 in Kraft. Es gilt vor allem für Groß-Unternehmen, wird aber auch KMU bspw. als Mitglieder der Lieferkette von Groß-Unternehmen betreffen.
Es ist erfreulich, dass der Gesetzgeber jetzt nachgezogen hat und dies allgemein verbindlich fordert. Gleichzeitig gibt es aber auch noch wesentlichen Verbesserungsbedarf.

Über die Inhalte und die Bedeutung referieren Matthias Kasper und Gerd Hofielen vom GWU-Mitgliedsunternehmen Humanistic Management Practices gGmbH.

Dabei befassen wir uns u.a. mit folgenden Fragestellungen:
  • Welche Neuerungen bringt das Lieferkettengesetz und was bedeutet das für eher kleine und mittlere Unternehmen und Organisationen?
  • Wie ist das Lieferkettengesetz aus progressiver Perspektive und im Kontext der sozial-ökologischen Transformation einzuschätzen?
  • Wo besteht noch Verbesserungsbedarf?
Im Anschluss wird es die Möglichkeit für Fragen und Diskussion geben.

20.10.2023 (09-16:30) Konferenz: Wie wollen wir in Treptow-Köpenick wirtschaften?

Sie sind auf der Suche nach einem gemeinsamen und langfristigen Austausch mit in Treptow-Köpenick ansässigen Unternehmen zum gemeinwohl-orientiertem Wirtschaften? Mit dieser Veranstaltung möchten wir ein vertrauensvolles Netzwerk gemeinwohl-orientierter Unternehmen initiieren. Das Netzwerk soll ein Plattform bieten sich gegenseitig im Bezug auf Nachhaltigkeit zu stärken und lokal mit der Politik zusammenzuwirken. Für das Gemeinwohl in Treptow-Köpenick und darüber hinaus.
Mehr Infos unter: https://gwu.network/treptowkoepenick/

Neu im Netzwerk

Wir freuen uns über die Sommerpause drei neue Mitglieder gewonnen zu haben und begrüßen das Planungsbüro Drobka, Mr. Seltzy und PENG Beverages neu im Netzwerk. Mehr zu den drei neuen Unternehmen könnt ihr in unserem nächsten Newsletter lesen. Alle anderen Mitgliedsunternehmen findet ihr auf unserer Website.

Pressemitteilungen

Wie fairpension mit nachhaltiger Altersvorsorge zum Gemeinwohl beiträgt

„Wir gehören zu den ersten im Bereich Finanzdienstleistungen in Berlin/Brandenburg, die eine Gemeinwohlbilanz erstellt haben“, sagt Ben Urbanke. „Das passte für uns ausgezeichnet, denn nach den gleichen Kriterien klopfen wir die Anlagemöglichkeiten ab, in die wir investieren wollen und die wir unseren Kund*innen empfehlen: Nachhaltigkeit, Transparenz, Menschenwürde und Solidarität.“

Wie eine Berliner Optikerin durch Gemeinwohl-Ökonomie neue Maßstäbe setzt

Die Berliner BRILLENkammer hat als erstes Optik-Geschäft in ganz Deutschland einen Gemeinwohl-Bericht erstellt und damit die Weichen für eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Zukunft in dieser Branche gestellt. „Unsere Philosophie basiert auf der Überzeugung, dass jedes Unternehmen eine aktive Rolle bei der Förderung des Gemeinwohls spielen sollte, wobei soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen“, erklärt Katharina Pech. „Deshalb setzen wir auf umweltfreundliche Prozesse, faire Arbeitsbedingungen und lokale Partnerschaften, um einen positiven Beitrag für unsere Kund*innen, unser Team und die Gesellschaft insgesamt zu leisten. Damit verringern wir gleichzeitig unseren ökologischen Fußabdruck.“

Bewusstseinswandel in der Arbeitswelt: Die neuen Kriterien bei der Jobsuche

„Wir engagieren uns in der Gemeinwohl-Community, weil wir das als einen guten Kompass für nachhaltige, sinnstiftende Unternehmensführung identifiziert haben“, sagt Dr. Hedda Ofoole Knoll von der The Changer GmbH mit ihrer Plattform tbd*. „Alternative Wirtschaftssysteme entsprechen den heutigen Suchkriterien der jüngeren Generationen. Wenn wir dazu beitragen, dass sich das auch in den Köpfen der Arbeitgebenden ändert, sind wir mit unserem Ziel, die Welt zu verbessern, schon einen großen Schritt weiter. Wir wollen nicht nur Jobs vermitteln, die dem persönlichen Purpose, also der eigenen Berufung und Erfüllung, entsprechen. Wir liefern darüber hinaus Informationen und fördern den Austausch aller Protagonistinnen der Arbeitswelt, um das Bewusstsein für neue Arbeitsstrukturen nachhaltig zu verändern.

Mehr über das Netzwerk erfahren

Das Netzwerk Gemeinwohl-Ökonomie Unternehmen stärkt die Kooperation gemeinwohl-bilanzierender Unternehmen in Berlin-Brandenburg und initiiert Erfahrungsaustausche und Entwicklungsprojekte zur Stärkung der Gemeinwohl-Orientierung

Über das Netzwerk hinaus

Stadtbodenstiftung: Berlin braucht einen starken gemeinnützigen und kollektiven Gegenpol zur Spekulation mit dem Boden der Stadt.

Die Idee: Eine demokratisch organisierte Stiftung setzt, inspiriert vom Modell des „Community Land Trust“, einen anderen Umgang mit Eigentum beispielhaft um, indem sie Grund und Boden dauerhaft dem profitorientierten Markt entzieht und für eine zivilgesellschaftlich gelenkte, gemeinwohlorientierte Bewirtschaftung sichert. So soll das bewahrt und geschaffen werden, was in den jeweiligen Nachbarschaften benötigt wird: leistbarer Wohnraum, gewerbliche, soziale oder kulturelle Nutzungen – von Nachbarschaftszentren über Gewerbehöfe bis zu Gemeinschaftsgärten. Hierfür erwirbt die Stadtbodenstiftung Grundstücke auf Dauer (oder bekommt diese geschenkt bzw. vererbt) und vergibt die Gebäude im Erbbaurecht an kollektive Akteure.

Kontakt: kontakt[at]stadtbodenstiftung.de
Webseite: https://www.stadtbodenstiftung.de/

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