Ein Viertel-Milli­arde Bäume für den Planeten: Unser Mitglied Ecosia hat in diesen Tagen einen histo­ri­schen Meilen­stein erreicht. Doch hinter den grünen Zahlen steckt mehr als nur Auffors­tung – es geht um ein völlig neues Modell digi­taler Souve­rä­nität und unter­neh­me­ri­scher Verantwortung.

Was 2009 als Vision begann, ist heute eine globale Bewe­gung. Mit der Pflan­zung des 250-milli­onsten Baumes – feier­lich begangen mit einer Baum­pflanz­ak­tion vor dem Berliner Reichstag unter Betei­li­gung von Bundes­um­welt­mi­nister Carsten Schneider – setzt Ecosia ein unüber­seh­bares Zeichen gegen die Klimakrise.

Mehr als „nur“ Bäume: Digitale Souveränität aus Berlin

Ecosia ist für das GWU-Netz­werk weit mehr als eine Such­ma­schine. Das Unter­nehmen ist ein Vorreiter für das, was wir unter digi­taler Souve­rä­nität verstehen. Während herkömm­liche Tech-Giganten auf Daten­samm­lung und Profit­ma­xi­mie­rung setzen, zeigt Ecosia, wie eine Infra­struktur im öffent­li­chen Inter­esse funktioniert:

  1. Steward-Owner­ship: Ecosia gehört sich selbst. Gewinne können nicht entnommen werden, sondern fließen zu 100 % in den Klimaschutz.
  2. Daten­schutz als Stan­dard: Ecosia schützt die Privat­sphäre seiner Nutzer*innen konse­quent und verzichtet auf das Tracking-Modell der Werbeindustrie.
  3. Energie-Positiv: Ecosia betreibt eigene Solar­an­lagen und produ­ziert mitt­ler­weile über 200 % der Energie, die für die Such­an­fragen benö­tigt wird. Jede Suche entfernt faktisch CO₂ aus der Atmosphäre.

Ein Leuchtturm für die Gemeinwohl-Ökonomie

In der Gemein­wohl-Matrix deckt Ecosia fast alle Felder mit Best­noten ab:

  • Ökolo­gi­sche Nach­hal­tig­keit (E3): Durch rege­ne­ra­tive Projekte in über 35 Ländern.
  • Trans­pa­renz & Mitent­schei­dung (C2/D2): Durch monat­liche Finanz­be­richte, die genau offen­legen, wohin die Gelder fließen.
  • Soli­da­rität (C1): Durch die Zusam­men­ar­beit mit über 125 lokalen Orga­ni­sa­tionen welt­weit, die über 200.000 Menschen beschäftigen.

Vernetzung in Berlin

Bei der Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung im Berliner Museum für Natur­kunde wurde deut­lich: Ecosia ist ein Herz­stück der Berliner Tech-Szene, das zeigt, dass „Made in Europe“ auch bedeutet, ethi­sche Stan­dards zum Wett­be­werbs­vor­teil zu machen. Ecosia-Gründer Chris­tian Kroll betonte: „250 Millionen sind ein Beweis. Eine Milli­arde ist der nächste Schritt.“

Wir als GWU-Netz­werk gratu­lieren dem gesamten Team von Ecosia zu diesem Erfolg. Ihr zeigt täglich, dass die Wirt­schaft dem Menschen (und dem Planeten) dienen kann.

Nutzen Sie Ecosia bereits als Stan­dard­such­ma­schine in Ihrem Unter­nehmen? Es ist der einfachste Weg, digi­tale Souve­rä­nität und Klima­schutz in den Arbeits­alltag zu integrieren.