Während vielerorts über den Fachkräftemangel geklagt wird, schafft das Berliner GWU-Mitgliedsunternehmen Gebäudeservice Wodara GmbH Tatsachen. Geschäftsführer Philipp Wodara beweist, dass die Ausbildung von Menschen aus dem Ausland ein Gewinn für die gesamte Unternehmenskultur ist – und stellt mit Hamidou Traore und Bakary Diarra zwei motivierte Nachwuchskräfte vor.
In der politischen Debatte bleibt das Thema Migration oft abstrakt. Für Philipp Wodara ist es gelebte Betriebskultur. Seine Auszubildenden Hamidou Traore und Bakary Diarra kamen aus Mali nach Berlin, um das Handwerk des Glas- und Gebäudereinigers zu erlernen. Ermöglicht wurde dieser Schritt durch ein Visum zur Berufsausbildung (§ 16a AufenthG) – ein Weg, der Engagement erfordert, aber laut Wodara absolut lohnenswert ist.
Ein Plädoyer für den Mut zum Handeln
In einem aktuellen Bericht der Berliner Morgenpost berichtet Philipp Wodara von seinen Erfahrungen. Sein Fazit ist so klar wie motivierend:
„Ich kann Firmen nur empfehlen, es zu versuchen. Man muss sich natürlich kümmern, man muss Zeit investieren. Aber am Ende lohnt es sich.“
Für das GWU.network ist dieses Beispiel mehr als eine Erfolgsgeschichte der Personalabteilung. Es ist die praktische Umsetzung von Gemeinwohl-Werten.
Integration als Gemeinschaftsaufgabe
Wer sich für die Ausbildung von Menschen entscheidet, die für ihren Job ihre Heimat verlassen, übernimmt Verantwortung, die über den Feierabend hinausgeht. Bei Wodara bedeutet das: Unterstützung bei der Wohnungssuche, Begleitung bei Behördengängen und echte Hilfe beim Ankommen in Berlin. Dass Hamidou und Bakary als Team gekommen sind, hilft dabei enorm.
„Wir haben Hamidou und Bakary nicht nur als Azubis gewonnen, sondern unterstützen sie, wie auch alle anderen Azubis bei der Wohnungssuche und im Alltag. Integration ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“

Gelebte Gemeinwohl-Werte im Handwerk: Das Team der Gebäudeservice Wodara GmbH zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und menschliches Miteinander Hand in Hand gehen. Echte Fachkräfte gewinnen durch echte Wertschätzung. Foto: Gebäudeservice Wodara GmbH
Strategische Relevanz in der GWÖ-Bilanz
Das Engagement der Gebäudeservice Wodara GmbH zahlt direkt auf zentrale Felder der Gemeinwohl-Matrix ein:
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Menschenwürde am Arbeitsplatz (C1): Wertschätzung der individuellen Lebenswege.
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Solidarität und Gerechtigkeit (C2): Unterstützung über das rein Vertragliche hinaus.
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Beitrag zum Gemeinwesen (E2): Aktive gesellschaftliche Integration durch Ausbildung.
Fazit: Vorbild für das Handwerk
Das Beispiel zeigt: Wenn Unternehmen bereit sind, in Menschen zu investieren, gewinnen sie loyale Fachkräfte. Wir freuen uns, Macher wie Philipp Wodara in unseren Reihen zu haben, die zeigen, dass eine werteorientierte Wirtschaft die besten Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit bietet.
Den vollständigen Artikel der Berliner Morgenpost findet ihr hier (Paywall):