Gemeinwohlorientierte Unternehmen stehen bei Künstlicher Intelligenz vor einem Dilemma. KI verändert Märkte, Arbeitsprozesse und den Kontakt zu Kund:innen. Wer nicht mitzieht, riskiert Wettbewerbsnachteile. Wer unvorbereitet mitzieht, riskiert die eigenen Werte und die eigene Glaubwürdigkeit. Konventionelle Unternehmen nutzen KI-Tools meist aus Effizienz- und Renditegründen. Für gemeinwohlorientierte Unternehmen zählt das auch, aber eben nicht nur. D64 hat den Code of Conduct Demokratische KI in einem partizipativen Prozess mit über 50 Organisationen erarbeitet. Über 230 Vereine, Verbände, Stiftungen und Unternehmen haben ihn bisher unterzeichnet. In diesem Open Space nehmen wir die Selbstverpflichtung als Ausgangspunkt und fragen: Wie kommen wir von Selbstverpflichtung zum Handeln? Was sind die Herausforderungen für die Gemeinwohlökonomie? Wie werden wir gemeinsam wirksam?
Open Space Session und Themengeber*in

Ulrich Berger: ethischer KI-Einsatz für gemeinwohlorientierte Unternehmen Foto: D64/Fionn Große